Jazz am Werk
Nils Wülker Trio (AUSVERKAUFT)
Menschen, die Jazz gewöhnlich als „anstrengende Friggel-Musik" bezeichnen, strömen in Konzerte von Nils Wülker. Jazz-Kenner schwärmen von seinen vielschichtigen Kompositionen. „Seine stark rhythmusbetonte Combo füllt den Saal mühelos mit kraftvollen Klängen zwischen Hardbop und elektronischem Jazzrock. Wülker gehört zu der Mittlerweile imposanten internationalen Phalanx selbstbewusster Trompeter, die hemdsärmlig vital daherkommen, aber darunter eine große Sensibilität verbergen. Und ein untrügliches Gespür für Melodien besitzen. Es hat dem Jazz lange gefehlt" (FAZ). Tatsächlich stecken die Songs des 32-Jährigen voller Gefühle: melancholisch und verträumt, aber auch euphorisch, ekstatisch und immer sehr persönlich. Sie haben in diesem Sommer keine Karten für Nils Wülker bei Jazz Baltica oder dem Rheingau Musik Festival mehr bekommen? Kommen Sie einfach am 19.09.09 in die Werkhalle!

Nils Wülker
(geb. 1977 in Bonn) ist mit Musik groß geworden und hat schon als Kind vom Leben als Profimusiker geträumt. Nach dem Abitur studierte er in Berlin an der Hanns Eisler Musikhochschule - tagsüber. Nachts zog er von einer Jamsession zur anderen durch die Jazzclubs der Stadt. Schnell wurden andere Musiker auf den talentierten jungen Trompeter aufmerksam. Er bekam erste Engagements bei diversen ARD-Bigbands und wurde Mitglied des Bundesjazzorchesters. Seither hat er eine echte Blitzkarriere hingelegt. 2002 nahm Sony Nils Wülker als ersten deutschen Jazz-Musiker unter Vertrag, vier weitere Alben folgten - zuletzt „Turning the Page". Als Gastsolist spielt der 32-Jährige mit Weltstars wie Ute Lemper, Sting-Gitarrist Dominic Miller und der Grande Dame des Buena Vista Social Club Omara Portuondo.
Samstag, 19. September 09, 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Werkhalle
Eintritt 15,-/ 12,-
Gefördert durch: WoBau
Pressestimmen:
"Wülker und seine Band unterstreichen eindrucksvoll: Sie gehören zum Besten, was Deutschland musikalisch zu bieten hat. (...) Ja, diese Jazzer rocken." (shz)
„So sehr die dem Pop zugeneigte junge Klientel die gute Unterhaltung im Wülker-Gewand zu schätzen weiß: Unter Niveau amüsiert sie sich dabei keineswegs. Der Trompeter, der jahrelang bei dem kürzlich verstorbenen britischen Jazz-Guru Steve Gray Komposition studiert hat, unterlegt seine süffigen Melodien oft mit ungewöhnlichen Akkordverbindungen. Auch bei der Form der Songs begnügt er sich nicht mit Strophe, Bridge und Refrain. Und schließlich kommt der Musik Wülkers Sinn für Klangfarben zugute. In seinen feinen Arrangements lässt die Band manchmal gewissermaßen ihre Aura hören. (...) Im Jazz dieses Lamms mit Löwenherz scheinen sie beide zugleich, die Sonne und der Mond." (Welt am Sonntag)
Weitere Informationen:
http://www.nilswuelker.com; www.myspace.com/nilswuelker