Helga Schubert

Gespräch und Lesung

© NDR Kulturjournal

„Ein Buch wie ein Fest. Ein brillanter Geschichtenband von einer Frau, die wirklich etwas zu sagen hat. Geschichten, die trösten.“ So feierte Dennis Scheck in der ARD den Erzählband Vom Aufstehen, für den Helga Schubert 2020 mit dem renommierten Ingeborg- Bachmann-Preis geadelt wurde.

In ihrem Erzählungswerk schöpft die Autorin und Psychotherapeutin Helga Schubert Material aus der eigenen Biografie: eine Flüchtlingskindheit, die durch Vaterlosigkeit und emotionale Kälte der Mutter bestimmt wird, doch auch Orte der Zuflucht wie den Sommergarten der Großmutter kennt, die Enge der DDR, die deutsch-deutsche Wendezeit, ihr Haus in Mecklenburg, ihr Ehemann und der Bauer auf dem Nachbarhof, Sohn und Enkelin und das Altwerden. Es ist die Fülle eines reichen Lebens, das gelingt, weil es das Aufstehen und Wieder-Aufstehen zum Prinzip hat.

Zu Neumünster hat die Autorin einen besonderen Bezug: Bereits 1983 hatte sie die Jury des Hans-Fallada-Preises für die begehrte Literaturauszeichnung nominiert. Die Autorin musste den Preis auf Druck der DDR-Regierung ebenso ablehnen wie den Ingeborg-Bachmann-Preis, der ihr zuvor auch schon einmal zugesprochen worden war. 1993 zeichnete die Stadt Neumünster Helga Schubert tatsächlich mit dem Hans-Fallada-Preis aus. Sie nahm den Preis persönlich in Neumünster entgegen und lauschte der Laudatio des Schriftstellerkollegen Günter Kunert. Wir freuen uns besonders, Helga Schubert beim Kulturfestival der Stadt Neumünster willkommen zu heißen!

Erleben Sie Helga Schubert in einer Veranstaltung der Herbsttournee Der Norden liest vom NDR Kulturjournal in Kooperation mit NDR Kultur im Gespräch mit der Kulturjournal-Moderatorin Julia Westlake.

Freitag, 15. Oktober 2021
19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr*)
Werkhalle, Klosterstr. 16, Neumünster
Eintritt: 12,-/ 9,- ermäßigt ⇒ Tickets kaufen

* Wir bitten Sie, mindestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort zu sein, da am Einlass eine Kontrolle von Impfausweisen / Genesenenausweisen / Impfnachweisen (3 G) erforderlich ist. Bitte beachten Sie, dass dabei auch ein gültiger Lichtbildausweis vorgezeigt werden muss. Hinweise zum Pandemieschutz finden Sie hier.

 Weitere Informationen finden Sie hier.

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