Masaa

Zwischen Orient und Okzident

© Dominik Wagner

Die Zeit zwischen Tag und Nacht als magischen Möglichkeitsraum bezeichnet das arabische Wort „Masaa“. Das vielfach ausgezeichnete, gleichnamige Ensemble feiert den Zwischen-Raum der Kulturen als Ort der Freiheit. Versucht man sich an Preisen zu orientieren, die dieses Ausnahme-Ensemble bereits eingeheimst hat, dann findet man dort neben den renommierten Jazz-Preisen der Deutschen Schallplattenkritik und des WDR auch die Auszeichnung des Creole-Wettbewerbs und des Festivals TFF-Rudolstadt, also die „Goldmedaillen“ der sogenannten Weltmusik. Tatsächlich ist Masaas Musik zu vielschichtig und auch viel zu schön, um sie in gängige Schubladen zu quetschen.

Im musikalischen Dialog des libanesischen Sängers Rabih Lahoud mit seinen Freunden an der Doppelhalsgitarre, Trompete und am Schlagzeug blitzt westliche Klassik ebenso auf wie traditionelle arabische Musik und Jazz. „Vor allem verbindet die Musiker aber eines: das Verrücktsein nach der perfekten musikalischen Kombination, der schrägen Harmonie, die Menschen bewegt“ (Süddeutsche Zeitung). Aus der Intensität dieser gemeinsamen Suche entwickelt sich ein Sog, der zutiefst berührt.

Samstag, 2. Oktober 2021
19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr*)
Werkhalle, Klosterstr. 19, Neumünster
Eintritt: 20,-/ 17,- ermäßigt ⇒ Ausverkauft/Warteliste – Aktuell sind keine Tickets für diese Veranstaltung mehr verfügbar, Sie haben aber die Möglichkeit, sich – mit einem verbindlichen Kaufwunsch – auf der Warteliste für freiwerdende Tickets einzutragen.

* Wegen möglicher Auflagen zur Erfassung von BesucherInnen (Covid-19) bitten wir Sie, mindestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort zu sein.

Weitere Informationen: www.masaa-music.de

Gefördert durch: WOBAU

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