Fäden der Erinnerung

Fäden der Erinnerung

Wann

Samstag, 30. Mai 2026 – Sonntag, 11. April 2027    
Ganztägig

Wo

Museum Tuch + Technik
Kleinflecken 1, Neumünster, 24534

Veranstaltungstyp

Mit „Fäden der Erinnerung“ lädt die Künstlerin Anja Kowalik dazu ein, die textile Geschichte Neumünsters aus einer persönlichen und zeitgenössischen Perspektive zu erleben.

Die Installation verbindet künstlerische Auseinandersetzung mit der historischen Identität der Stadt und dem aktiven Mitwirken ihrer Bürgerinnen und Bürger. Ausgangspunkt ist Neumünsters jahrhundertelange Tradition als Tuch- und Textilstandort. Tuchmacherei, Spinnereien und industrielle Bekleidungsproduktion haben die Entwicklung der Stadt geprägt und bis heute Spuren in ihrer Identität hinterlassen.

Anja Kowalik greift diese textile Tradition auf und übersetzt sie in eine gemeinschaftlich entstehende Kunstinstallation.

Knoten, Verbinden werden zu künstlerischen und zugleich symbolischen Handlungen: Einzelne Fäden stehen für Erinnerungen, Geschichten und persönliche Erfahrungen. Durch ihre Verbindung entsteht ein vielschichtiges Geflecht, das die Geschichte der Stadt mit der Gegenwart ihrer Bewohnerinnen und Bewohner verknüpft.

Die Installation wächste durch die Beiträge vieler Menschen und verändert sich mit jeder neuen Beteiligung. So entsteht ein lebendiges, gemeinschaftliches Erinnerungsbild.

„Fäden der Erinnerung“ macht sichtbar, wie eng persönliche Geschichten, gesellschaftliche Entwicklung und der historische Ort miteinander verbunden sind. Die Installation wird damit zu einem Raum der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Erinnerns.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 13.09.2026 um 17:00 Uhr wird Stadtrat Carsten Hillgruber ein Grußwort sprechen.

Im Anschluss wird Wilhelm Bühse über das Werk von Anja Kowalik sprechen. Die Künstlerin ist anwesend.

Unterstützt von:
Dr. Hans Hoch Stiftung, Stiftung Sparkasse Südholstein und Museum Tuch + Technik.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 9 – 17 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 – 17 Uhr
Eintritt auf der Glasbrücke: frei